Vorurteilsbeladene  Bilder über den ”Islam” und die “Muslime” sind in Medien und Politik allgegenwärtig. Der „muslimische Mann“ wird darin als hypermaskuline, archaische oder gewalttätige Bedrohung problematisiert. Es entsteht der Eindruck, er sei von seiner Tradition, Kultur oder Religion (fehl-)geleitet. Die Folge davon: Vorurteile, Stigmatisierungen bis hin zu offener Ablehnung.

Wir sehen genauer hin, wie in Deutschland mit den vermeintlich “Anderen”, umgegangen wird. Ziel ist es, eine realistische gesellschaftliche Wahrnehmung der Situation von muslimischen Männern und Vätern zu fördern, ohne dabei vorhandene Konfliktfelder auszublenden. Wir mischen uns in die öffentliche Debatte zum antimuslimischen Rassismus ein und sensibilisieren Fachkräfte und Öffentlichkeit.

Wir setzen uns mit aktuellen Fragen rund um den Themenkomplex Islam, Männlichkeit und Rassismus auseinander und bieten Fortbildungen, Schulungen und Vorträge zu den Themenbereichen an. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf geschlechtsbezogenen Zuschreibungen gegenüber muslimischen Männern und Vätern.

Wanderausstellung ``Ein muslimischer Mann - Kein muslimischer Mann?!``

Welche Bilder habe ich, wenn ich mir einen muslimischen Mann vorstelle? Sehe ich einen hippen, einen feinen, einen alten, einen gut aussehenden Mann oder doch in erster Linie eher einen bärtigen mit Jelabiya? Was stelle ich mir vor, geht es um die Rolle des “muslimischen” Vaters in seiner Familie? Sehe ich einen glücklichen Menschen, der sein Herz an sein Kind verloren hat, oder den Tyrannen am Wohnzimmertisch?

Das vorurteilsbeladene Bild vom muslimischen Mann ist Thema unserer Ausstellung. Es wird gezeigt, was sein kann und was ist und stellt die BesucherInnen vor die Herausforderung das eigene Bild zu hinterfragen

Haben Sie Interesse an der Ausstellung? Dann kontaktieren Sie uns

 

Schreib' doch eine Karte ?!

postkarte__1Unsere Postkarte ist fertig. Als Gesprächsanlass über Vorurteile oder aber als Gruß aus der Ferne – sie ist vielseitig verwendbar und es gibt auf der Rückseite viel Platz für inhaltliche Ergänzungen zum Thema.

In Leipzig wird die Postkarte in den nächsten Monaten an verschiedenen Orten zum Mitnehmen ausgelegt werden. Wir haben auch einen großen Stapel im Büro liegen und freuen uns über engagierte Menschen, die sie weiter verbreiten möchten.

 

 

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