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Datum/Zeit
Date(s) - 12.12.2017
9:00 bis 16:00

Veranstaltungsort
Pöge Haus e.V.

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Unsere Ausstellung hinterfragt (medial) verbreitete Bilder vom „muslimischen Mann“. Nach dem Motto „Ein muslimischer Mann – Kein muslimischer Mann?!“ soll gezeigt werden, dass muslimische Männer zu unterschiedlich sind, als dass sie als eine Gruppe gefasst und angesprochen werden könnten. Ziel der Ausstellung ist es zu irritieren, um eigene Bilder zu hinterfragen. Hier setzt der Workshop an:

Welche Bilder habe ich im Kopf, wenn ich an einen „muslimischen Mann“ denke? Wie agiere ich in Begegnungen und Interaktionen mit Männern, die ich als muslimische lese?

Der Workshop ist konzipiert für Interessierte, die ihre interkulturellen Kompetenzen vertiefen möchten. In einer Kleingruppe von max. 16 Personen werden Anregungen für den Umgang mit Irritationen in interkulturellen Überschneidungssituationen gemeinsam erarbeitet. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Fragen von Geschlecht und Männlichkeit(en).

Die alltägliche Praxis in den Arbeitsfeldern der Bildung, Beratung und Betreuung wird aktuell stark von dem großen Unbehagen gegenüber „dem” Islam und „den“ MuslimInnen überlagert.

Wenn es um muslimische Männer geht, sind Skepsis und Besorgnis im alltäglichen Umgang häufig besonders groß sind. Oft wird angenommen, „muslimische Männer“ würden klare geschlechtsspezifische Rollenbilder vertreten, die sich aus ihrer Zugehörigkeit zum Islam herleiten lassen. Im Kontakt mit sozialen Einrichtungen begegnen sie Fachkräften, die ihnen mit ganz konträren Geschlechterbildern entgegenzutreten scheinen.

INAHLTE DES WORKSHOPS:

Der Workshop möchte Räume öffnen für die Hinterfragung der eigenen Position und der eigenen Haltung. Durch Übungen werden diese Räume geschaffen. Inputvorträge zu Interkulturalität und intersektionaler Verschränkung von Gender und Ethnizität ermöglichen es den Teilnehmenden, ihr Wissen zu erweitern. Zusätzlich wird durch Fallarbeit ein spezifischer Bezug zu den Tätigkeitsfeldern der Teilnehmenden gezogen.

LERNZIELE DES WORKSHOPS:

Stärkung der Analyse- und Reflexionskompetenzen bezogen auf die alltägliche Arbeit im sozialen Bereich mit unterschiedlichen Zielgruppen

Bookings

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