Die Ausstellung hinterfragt (medial) verbreitete Bilder vom „muslimischen Mann“. Nach dem Motto „Ein muslimischer Mann – kein muslimsicher Mann“ soll gezeigt werden, dass muslimsiche Männer zu unterschiedlich sind, um in einer Gruppe zusammengefasst zu werden.

Grundsätzliche Idee der Ausstellung ist es daher über verschiedene Zugänge den Betrachter zu animieren seine Bilder im Kopf zu hinterfragen. Hintergrund ist das vorurteilsbeladene Bild des muslimischen Mannes in der Gesellschaft. Dieses ist geprägt von einer starken Defizitorientierung und der Annahme der Mann sei immer Täter. Die Ausstellung will zum einen die Diversität der Väter abbilden und zum anderen aufdecken welche Mechanismen hinter Rassismus stecken. Wir entlassen den Betrachter nicht mit einem Gegenbild zu seinem Bild, sondern mit der Irritation und der individuellen Aufgabe sich dieser Irritation zu stellen.